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© 2019 DJ Alex S. - Alexander Sternberg 

Was darf ein DJ kosten?

Was diese Frage betrifft, antworte ich oft nicht im eigenen Geschäftssinn. Ich bin der Meinung, dass auch ein DJ mal nur 400,00€ kosten darf für einen ganzen Abend lang. Ich selbst habe meinen aller ersten bezahlten Gig vor Jahren an Silvester (!!) für 200,00€ gespielt. War keine besonders gute Idee, aber am Anfang völlig akzeptabel.

Ein aufstrebender DJ, der sich neu versucht auf dem Markt zu etablieren braucht eben Ellenbogen, Ehrgeiz und gute Preise. Wie sonst sollte er sich dem Kunden verkaufen? Noch keine Referenzen, noch keine Bewertungen etc. Aber alle sollten wissen: für den jungen DJ wird es ein Negativgeschäft. Hat er seine Vorbereitungen ordentlich gemacht, angemessenes Equipment zur Hand und entsprechende Lizenzen und Versicherungen parat, wird er mit dem Auftrag für 200,00€ den Abend kein Geld verdienen. Aber dennoch sollte er es tun meiner Meinung nach. Man kann es sich quasi vorstellen, als würde er dafür bezahlen, sein Können einmal unter Beweis stellen zu dürfen. Diese Methodik ist ja auch in anderen Branchen nicht unüblich.

Besonders wichtig ist aber, dass der junge DJ möglichst schon beim zweiten Gig die Gage etwas nach oben schraubt und möglichst schnell den Punkt erreicht, an dem die Einnahmen auch seine Ausgaben decken.

Also an alle Brautpaare, Geburtstagskinder und sonstige Kunden: Ein DJ ist tatsächlich auch mal für einen echten Kampfpreis verfügbar wenn ihr Glück habt. Und nicht nur das! Die Wahrscheinlichkeit, dass es sogar ein echt guter DJ ist, der den Abend verschönert, ist gar nicht gering. Man verzeihe ihm vielleicht den ein oder anderen Fehler aus Nervosität, aber er wird euch vermutlich ans Ziel bringen. Was bleibt ist das Risiko das ihr mit dem geringen Preis tragt. Eine absolute Sicherheit oder ein Versprechen, dass der DJ tatsächlich abliefert, kann euch natürlich niemand geben.


Aber was ist mit den DJs die dauerhaft wenig Geld verlangen? Hier solltet ihr tatsächlich vorsichtig sein. Denn an irgendwas spart DER KUNDE hier. Kriegt ihr ein vergleichsweise günstiges Angebot von einem "erfahrenen" DJ, stellt euch selbst einfach mal ein paar Fragen:


1) Möchte der DJ selbst nicht mehr verdienen?

2) Kann er vielleicht nicht mehr verdienen? Wenn ja warum?

3) An was spart der DJ um so einen Preis realisieren zu können?


Wenn ihr als Kunden solche Dumpingpreise einfach selbst und kritisch hinterfragt, kommt ihr auch schnell selbst auf eine Lösung. Frage 1 sollte leicht zu beantworten sein. Jeder Mensch (und somit auch jeder DJ der ehrlich antwortet) würde sagen, dass er gerne mehr verdienen würde, wenn er könnte. Die Durchschnittspreise im DJ Markt sind nahezu allen Kollegen bekannt, wenn jemand sich selbst aber 300,00€ günstiger als eben dieser Durchschnitt anbietet, tut er das ja nicht weil er das Geld nicht braucht oder haben will (Dann könnte er es ja auch für einen guten Zweck spenden). Und wenn dieser günstige Preis für den DJ eine Dauerlösung ist, ist offensichtlich, dass er an anderen Enden spart. Und das können tatsächlich viele Enden sein. Man stelle sich einfach einmal vor, dass schon alleine eine gut gepflegte Musikbibliothek schnell 45.000€ und mehr kostet. Also arbeitet der günstige Kollege vermutlich mit Raubkopien. Raubkopien haben zur Folge, dass der Klang meist miserabel ist und somit auch auf eurer Feier spürbar ist. Außerdem besteht jederzeit die Gefahr, dass das Gesetz den entsprechenden DJ einholt und er vielleicht gar nicht mehr verfügbar ist an eurer Feier (obwohl ihr ihn schon gebucht und vielleicht sogar bezahlt habt...). Vielleicht hat der günstige DJ aber auch schon mehrfach schlechte Referenzen und Bewertungen gehabt und ist deshalb gezwungen die Preise niedrig anzusetzen. Und mit Sicherheit gibt es keine Sicherheit für eure Party bei Dumpingpreisen. Mit Sicherheit hat der DJ keine Sicherheiten wie eine zweite Anlage, zweiten Laptop, Ersatzmischpult etc. dabei. Bedeutet: Sollte auf eurer Party mal was schief gehen (und dazu reicht oft ein simpler Stromausfall für den weder ihr noch der DJ was kann), ist die Party zu Ende weil das Equipment nicht mehr funktioniert. Monatelange Planung also für die Katz,...

Deshalb bitte ich euch: Wenn euer Budget gering ist (was völlig ok ist) oder ihr einfach nicht so viel Geld ausgeben wollt, dann gebt einem Newcomer die Chance!




Ein Profi DJ, der eben aber all das erfüllt. Mehrere ordentliche Referenzen/Bewertungen hat. Eine ordentliche Website / Facebookfanpage führt. Vorgespräche mit euch vereinbart. Professionelle Angebot erstellen kann. Eine Steuernummer ausweist usw. usf. kostet eben mehr. Aber dafür habt ihr eine fast 100%ige Sicherheit, dass eure Feier genau so wird, wie ihr es euch vorstellt. Und für diese eine Feier, gibt es eben leider keine zweite Chance. Reingehauen Alex


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